Montag, 24. Juni 2013

On the road again



Letzte Woche durfte ich mich endlich wieder bewegen. Es stand lockeres Grundlagentraining mit Schwimmen, Laufen und Radfahren am Programm. Nach den ersten Einheiten war ich ganz schön entsetzt und deprimiert, da ich mich fühlte als ob ich seit Monaten keinen Sport mehr gemacht hätte. Doch von Einheit zu Einheit geht es wieder besser und gerade am Rad fühle ich mich von Kilometer zu Kilometer immer sicherer und besser. Diese Woche darf ich auch endlich wieder mal zügiger Laufen. Bin gespannt wie lange ich brauchen werde damit ich an die letzten Laufleistungen anschließen kann. Die nächsten drei Wochen stehen ganz im Zeichen des Wiederaufbaues und am  13. Juli werde ich beim Gösselsdorfersee Triathlon mal schauen wo ich stehe. Bis dahin hoffe ich auf viele sonnige unfallfreie und gesunde Trainingskilometer.

Mittwoch, 12. Juni 2013

Kein Start beim Velden Triathlon


Da ich nach wie vor mit dem Winpockenvirus kämpfe und mein Gerhirnnerv (Nervus trigeminus) noch immer etwas entzündet ist muss ich schweren Herzens meinen Start beim Veldentriathlon absagen. Zu gerne wäre ich bei der ersten Austragung über die Olympische Distanz dabei gewesen – aber von Trainingseinheiten und Wettkämpfen darf ich zur Zeit nur träumen. Wenn alles gut geht und ich bis Samstag kein Kopfweh mehr habe, darf ich mit ein wenig lockerem Training anfangen. Bis dahin heißt es für mich schön geduldig sein und nur die Ruhe bewahren – was mir wirklich nicht leicht fällt. 13 Tage bin ich mittlerweile schon ruhiggestellt – was mir wirklich ein wenig Kopfzerbrechen macht. Ich hoffe jetzt wirklich dass ich nächste Woche dann wieder mein regelmäßiges Training aufnehmen kann und bis zum 8. September dann von Viren, Bakterien, Pilzen und was es da noch alles so gibt verschont bleibe – damit ich mich zumindest zwei Monate planmäßig auf die Weltmeisterschaft vorbereiten kann.

Sonntag, 2. Juni 2013

Kein 70.3 Ironman Pescara



Leider sind bei mir die Windpocken ausgebrochen und ich sollte die nächsten Tage das Bett hüten. Aus diesem Grund hab ich auch ein Startverbot für den 70.3 Ironman am nächsten Wochenende vom Arzt auferlegt bekommen, da es viel zu gefährlich wäre eine Hirnhautentzündung zu riskieren. Wahrscheinlich hab ich aufgrund der suboptimalen Witterungsbedingungen bei den Wettkämpfen und beim Training meinen Körper schwerwiegender Beleidigt und muss jetzt geduldig diese virale Infektion auskurieren. Ob ich in zwei Wochen in Velden an den Start gehen kann steht in den Sternen – aber ich bin sehr zuversichtlich dass ich bald wieder fit bin.

Dienstag, 28. Mai 2013

10. Platz bei Staatsmeisterschaften Sprintdistanz

Am Sonntag fanden die Staatsmeisterschaften über die Sprintdistanz statt. Es galt 750m im sibirischen Wörtherteich zurückzulegen, 20 Kilometer waren mit windschattenfreigabe in zwei Runden am Rad zu absolvieren, bevor es zum abschließenden  5 Kilometerlauf in drei Runden ging. Wir Damen starteten, wie bei Staatsmeisterschaften üblich, in einer eigenen Welle. Schon im Vorfeld wusste ich, dass ich beim Schwimmen sicher einiges an Rückstand aufreißen werden würde. Ich hatte beim Wolfsbergtriathlon vor zwei Wochen das letzte Mal Wasserkontakt und aufgrund meiner hartnäckigen Ohrenentzündung konnte ich leider schon seit mehr als vier Wochen kein Schwimmtraining mehr absolvieren. Gegen 13:30 fiel der Startschuß und wir Mädels stürzten uns in den noch wirklich eisigen Wörthersee. Leider habe ich erwartungsgemäß sehr rasch den Anschluss beim Schwimmen verloren und tümpelte wie eine Stockente im See dahin. Raus aus dem See, ging es im Eiltempo durch die Wechselzone und rauf auf das ungewohnte Rennrad. Ich konnte sehr bald einige Mädels aufsammeln – die aber mein Tempo nicht mithalten konnten und so habe ich Mutter Seelen alleine meine 20 Kilometer runtergetreten und musste ernüchternd zur Kenntnis nehmen, dass nach vorne hin der Abstand immer größer wurde. Es war für mich einerseits aufgrund der fehlenden Radkilometer und andererseits aufgrund der Windverhältnisse leider nicht möglich schneller zu fahren und so kam ich mit mehr als drei Minuten Rückstand auf die Verfolgergruppe zum zweiten Wechsel. Beim Laufen versuchte ich dann noch einmal richtig auf das Gas zu Drücken und konnte recht solide einen 4:03 Schnitt Laufen, wobei die Laufstrecke für mich nicht ganz einfach war. Durch meine gute Laufleistung konnte ich noch auf den 10ten Platz in der Staatsmeisterschaft vorlaufen und war zumindest schnellste Kärntnerin. In der Eliteklasse II schaffte ich es sogar hinter den beiden schnellen Mädels aus Niederösterreich Sylvia Gehnböck und Lena Pernold aufs Podium. Ich für meinen Teil bin mit dem Ergebnis zufrieden. Beim Laufen habe ich einen großen Sprung gemacht und jetzt heißt es für mich in den nächsten Wochen intensiv am Schwimmen und am Radfahren zu arbeiten – insofern es meine Ohren und das Wetter zulässt.  Auf jeden Fall passt die Marschrichtung und bis zum 8. September hab ich ja Gott sei Dank noch ein wenig Zeit um mich beim Schwimmen und Radfahren wieder auf Vordermann zu bringen. Als nächstes steht am 9. Juni der 70.3 Ironman in Pescara, Italien am Programm – wo ich endlich wieder einmal etwas länger am Rad sitzen darf, um anschließend gescheit aufgewärmt meine Laufform über die Halbmarathonstrecke zu testen.    

Dienstag, 21. Mai 2013

Businesslauf 2013


Am Donnerstag letzte Woche fand der alljährliche Businesslauf in Klagenfurt statt. Am Start waren 500 Teams mit 500 Frauen und 1000 Männern. Auch meine Wenigkeit stürzte sich ins Getümmel. Mit dem IKEA Midsommer Sie & Er Lauf Team, bestehend aus Christian Müller, Reinhold Pototschnig und meiner Wenigkeit, wurde ich in das Rennen geschickt, um ein wenig Werbung für den am 22. Juni bei Ikea Klagenfurt statt findenden Sie & Er Lauf Werbung zu machen (Link IKEA SIE & Er Lauf).  
In der äußerst stark besetzten Mixed Teamwertung konnten wir den 2 ten Rang erlaufen. In der Gesamtwertung waren wir sogar das viert schnellste Team. Ich für meinen Teil konnte die 4,85km um mehr als eine Minute schneller Laufen als im vorigen Jahr und galoppierte in 17.47 Minuten, was einem für mich sensationellen Schnitt von 3:40 min/km bedeutete, als zweite Dame durchs Ziel. Am Kommenden Wochenende geht es für mich weiter mit den sehr stark Besetzten österreichischen Meisterschaften über die Triathlon Sprintdistanz in Pörtschach.