Der Gestrige Feiertag begann mit einer morgendlichen Schwimmeinheit bevor es für mich hieß, noch einige Kilometer mit Zenzi zu absolvieren. Am Plan die Ironmanrunde, die ich ja eigentlich schon blind fahren können müsste. Doch wenn man ein und die Selbe Strecke sehr oft fährt, wird man mit der Zeit unaufmerksam und selbstsicher. Auf der Süduferstrasse hab ich in der Zeitfahrposition ein Schlagloch erwischt und so durfte ich nur 10 Tage vor dem Ironman die Südüferstrasse aufwischen. Mit voller Wucht knallte ich zu Boden und sah auch schon die Sterne. Nach einigen Sekunden bin ich aber schon wieder aufgesprungen und war froh dass ich alles bewegen konnte und mir soweit nicht viel passiert ist. Der Helm ist an fünf Stellen gebrochen und demensprechen fühlte sich auch mein Kopf an.
Bis auf einige Schürfwunden, Prellungen und einem leichtem Schleudertrauma ist mir nichts weiteres passiert und wenn man sich den Helm anschaut ist dass fast nicht zu glauben. Ein guter Helm ist halt schon sein Geld wert – mein geliebter rosa Girohelm war auf jeden Fall jeden Euro wert – nur muss ich ihn jetzt leider zu Grabe tragen. Zenzi hat leider auch eine etwas gröbere Fraktur erlitten. Der Carbonlenker hat den Sturz leider nicht überlebt und so muss Zenzi nun auf eine Transplantation warten, damit sie einen neuen Spenderlenker bekommt. Sie sollte aber am Sonntag wieder vom Krankenhaus entlassen werden, sodass noch eine Rapidreha vor dem Ironman möglich ist. Ich Hoffe dass die Nacken, Schulter und Hüftschmerzen vom Aufprall in den nächsten Tagen abklingen und somit einem Start beim Ironman nichts im Wege steht. Auf jeden Fall hab ich bei diesem Sturz wirlich einen Schutzengel gehabt und bin echt froh dass mir nicht viel passiert ist.
Freitag, 24. Juni 2011
Samstag, 18. Juni 2011
Triathlon like Roy Black
Heute fand wohl eine der schönsten Triathlons statt. Vor der Kulisse des Schlosshotels Velden in Mitten des Herzens der Touristikmetropole Kärntens fanden sich rund 300 Triathleten ein, um 750m vom Traumschiff quer über den wunderbaren blauen Wörthersee zum öffentlichen Strandbad der Gemeinde Velden und weiter zum Kurpark zu ihren schon scharrenden Ponys zu schwimmen. Weiter ging es für die Triathleten auf ihren Ponys über den 21 Kilometer langen Parcours, bevor sich die Triathleten ihre Laufschuhe über ihre Hufe ziehen mussten um die 5 Kilometer lange Speedlaufstrecke auf dem schnellsten Weg zu absolvieren. Und klein Constance war natürlich wieder mitten im Getümmel. Als letzter Wettkampf vor dem Ironman am 3. Juli lautete für mich das Tagesmotto „schau ma amol“. Und geschaut hab ich – und wie. Endlich hab ich im Wasser wieder ein wenig Gefühl gehabt und bin echt passabel geschwommen, am Rad hab ich zur Kenntnis nehmen müssen dass 21 Kilometer Windschatten recht anspruchsvoll sind, wo mir die Übung absolut fehlt bzw. Igor einfach bei seinem allerersten Rennen viel zu aufgeregt war ;). Doch dann kam das Laufen und dass ich in meinem Leben noch einmal bei den Frauen Tagesbestzeit bei einem Triathlon im Laufen aufstelle, dass war dann das absolute Highlight für mich. Als zweite Frau durfte ich vor dem tosenden Publikum im wunderschönen Velden einlaufen und habe dafür ausreichend Proviant für die nächsten Tage geerntet. Von jetzt an läuft der Count Down – 15teen days to go.
Sonntag, 12. Juni 2011
Auf der Suche nach Marino
Eine sehr trainingsintensive Woche liegt hinter mir. Fast jeden Tag habe ich meinen Körper auf dem Rad quer durch Kärnten gejagt, was am Freitag mit einer 210 Kilometer Ausfahrt seinen Höhepunkt erreicht hat. Gestern fand das alljährliche Ironman Kick Off Meeting im Wahaha in Feistritz/Rosental statt. Mit von der Partie der mittlerweile 5fach Ironman Austria Sieger Marino Vanhonaker, sowie TV Sternchen Christian Clerici und klein Constance wieder einmal mitten drinnen. Marino kennt zwar nicht mich- dafür aber umso besser mein Rennrad Igor. Bei der Ausfahrt fragte er mich, ob er mich tags zuvor am Rupertiberg mit dem Rad überholt hat, denn ihm sind die rosa Felgen von Igor sehr aufgefallen – und es war auch so. Die heurige Ausfahrt mit Marino gestaltete sich etwas zügiger als die im letzten Jahr, sodass ich schon einiges zu tun gehabt habe damit mich die Jungs nicht stehen gelassen haben.
Nach 105 Kilometer im teilweise zügigen Tempo hieß es für mich dann noch einige Laufkilometer im noch zügigeren Tempo zu absolvieren. Meister Achim hatte schon die Befürchtung dass ich nach der Laufeinheit nicht mehr lache –doch da irrte er – ich bin noch immer am Lachen. Heute stand am Vormittag schwimmen mit dem besten Peugeothändler Didi Zirnig am Programm, bevor ich mich auf den Weg zum 51.5 Triathlon als Zuschauerin machte. Das Zuschauen machte natürlich wieder Lust auf Sport, sodass ich dann noch eine zügigere Runde laufen gegangen bin. Nächstes Wochenende werde ich mich wieder in das Kärntner Wettkampfgeschehen stürzen und werde als quasi letzte scharfe Einheit vor dem Ironman den Sprinttriathlon in Velden absolvieren.
Ein kurzes Video vom Ironman Kick Off ist auf Youtube oder auf meiner Facebookpinnwand zu finden:
http://www.youtube.com/user/thriathlonhase
Nach 105 Kilometer im teilweise zügigen Tempo hieß es für mich dann noch einige Laufkilometer im noch zügigeren Tempo zu absolvieren. Meister Achim hatte schon die Befürchtung dass ich nach der Laufeinheit nicht mehr lache –doch da irrte er – ich bin noch immer am Lachen. Heute stand am Vormittag schwimmen mit dem besten Peugeothändler Didi Zirnig am Programm, bevor ich mich auf den Weg zum 51.5 Triathlon als Zuschauerin machte. Das Zuschauen machte natürlich wieder Lust auf Sport, sodass ich dann noch eine zügigere Runde laufen gegangen bin. Nächstes Wochenende werde ich mich wieder in das Kärntner Wettkampfgeschehen stürzen und werde als quasi letzte scharfe Einheit vor dem Ironman den Sprinttriathlon in Velden absolvieren.
Ein kurzes Video vom Ironman Kick Off ist auf Youtube oder auf meiner Facebookpinnwand zu finden:
http://www.youtube.com/user/thriathlonhase
Sonntag, 5. Juni 2011
Escape from GTI Treffen Reifnitz
Ein erlesenes Grüppchen traf sich heute Vormittag beim Lendspitz um ein wenig GTI –Sightseeing auf dem Wasserweg zu betreiben.
Mit dem Auto fuhren wir nach Reifnitz um von dort aus zurück nach Klagenfurt zu schwimmen. Ganze 6 Kilometer Luftlinie Schwimmweg standen vor uns.
Voller Tatendrang zogen wir unsere Ganzkörperkondome über und stürzten uns in die Fluten.Begleitet wurden wir vom schnellsten Wasserretter im Ruderbott Nr. 1 - Mr. Baywatsch Kurt Göschler. Das Wasserrettungsboot machte den GTIs aufgrund seiner natürlichen Tieferlegung richtig Konkurrenz und schaute richtig schnittig aus. Nach ca. 2,5 Kilometer erreichten wir die erste mobile Labestation, bei der wir uns ein wenig stärkten. Da die Labestation leider keinen Prosecco aufzuwarten hatte, beschlossen wir rasch weiter zu schwimmen. Die restlichen 3,5 Kilometer schwammen wir in einem Zug bis zum Lendspitz wo wir aus dem Wasser stürmten und uns auf die Suche nach Essen und Trinken machten- was wir schlussendlich in Viktring mehr als ausreichend gefunden haben. Bei leckeren Nudeln in allen Variationen und einem edlem Tropfen ließen wir den Tag ausklingen und waren richtig stolz auf uns, dass wir diese doch nicht so kurze Strecke schwimmend zurück gelegt haben.Danke an dieser Stelle an die Österreichische Wasserrettung die uns das Ruderboot zur Verfügung gestellt haben und uns immer wieder Geleitschutz gegeben haben. Kurt Göschler der die mobile Labestation managte und das Ruderboot steuerte und der Familie Grilz, hier insbesondere Uschi die uns nach dem Schwimmen wirklich kulinarisch verwöhnt hat.
Mit dem Auto fuhren wir nach Reifnitz um von dort aus zurück nach Klagenfurt zu schwimmen. Ganze 6 Kilometer Luftlinie Schwimmweg standen vor uns.
Voller Tatendrang zogen wir unsere Ganzkörperkondome über und stürzten uns in die Fluten.Begleitet wurden wir vom schnellsten Wasserretter im Ruderbott Nr. 1 - Mr. Baywatsch Kurt Göschler. Das Wasserrettungsboot machte den GTIs aufgrund seiner natürlichen Tieferlegung richtig Konkurrenz und schaute richtig schnittig aus. Nach ca. 2,5 Kilometer erreichten wir die erste mobile Labestation, bei der wir uns ein wenig stärkten. Da die Labestation leider keinen Prosecco aufzuwarten hatte, beschlossen wir rasch weiter zu schwimmen. Die restlichen 3,5 Kilometer schwammen wir in einem Zug bis zum Lendspitz wo wir aus dem Wasser stürmten und uns auf die Suche nach Essen und Trinken machten- was wir schlussendlich in Viktring mehr als ausreichend gefunden haben. Bei leckeren Nudeln in allen Variationen und einem edlem Tropfen ließen wir den Tag ausklingen und waren richtig stolz auf uns, dass wir diese doch nicht so kurze Strecke schwimmend zurück gelegt haben.Danke an dieser Stelle an die Österreichische Wasserrettung die uns das Ruderboot zur Verfügung gestellt haben und uns immer wieder Geleitschutz gegeben haben. Kurt Göschler der die mobile Labestation managte und das Ruderboot steuerte und der Familie Grilz, hier insbesondere Uschi die uns nach dem Schwimmen wirklich kulinarisch verwöhnt hat.
Sonntag, 29. Mai 2011
Keine Gnade für die Wade
Nach einigen Tagen Regeneration nach dem sonntägigen Rennen in St. Pölten, startete ich am Freitag wieder mit dem Training voll durch. Damit mir nicht langweilig wird durfte ich am Freitag gleich mal den Karawankenbären in den sieben Hügeln vom Rosental suchen gehen. Nach einer Stunde stetig Bergauf hatte ich den Karawankenbären noch immer nicht gefunden, obwohl ich mich im Bärental wiedergefunden habe. Zur Abkühlung folgte eine Schwimmeinheit mit dem Schwimm Aktiv im Wörthersee, bevor uns der Neoweltmeisterschaftsqualifikant Bene auf ein wohl verdientes leckeres Bier eingeladen hat. Dazu gab es wunderbaren Reindling aus Uschis Backstube. Gestern habe ich bei eher ungemütlichen Bedingungen Igor auf den Magdalensberg gejagt und hätte beim abfahren gerne meine Winterfäustlinge mitgehabt. Nach einer wiederum sehr frischen Schwimmeinheit habe ich dann beschlossen, dass ich genug gefroren habe und habe mich in mein kuschelig warmes Bett zurückgezogen, damit ich für die heutige Radausfahrt fit bin. Schon um 7.45 Uhr machte ich mich auf meinen langen beschwerlichen Weg. Von Klagenfurt aus fuhr ich nach Grafenstein, weiter nach Gallizien und von dort ins Rosental wo ich gegen 10.00 Uhr Achim aufklaubte. Im zügigen Tempo ging es bis Villach von wo wir dann das Gegental rauf zogen. Beim Anstieg rauf nach Bad Kleinkirchheim hatte ich dann die Ehre von den Führenden des Nockalmradmarathons überholt zu werden. Die Steigung war heute recht lässig zu fahren, da am Straßenrand immer wieder Leute standen die die Radfahrer anfeuerten. Von Bad Kleinkirchheim ging es dann noch einmal recht flott bis Feldkirchen- von wo ich dann wieder alleine bis Pörtschach gefahren bin. In Pörtschach hieß es dann noch schnell die fleißigen Athleten die beim Sprinttriathlon anzufeuern bevor ich mich etwas sehr müde auf den Heimweg machte.
Montag, 23. Mai 2011
VIVA LAS VEGAS!
Plan soll erfüllt. Als zweite meiner Altersklasse habe ich mein angestrebtes Ziel erreicht und habe mich für die Weltmeisterschaft am 11. September in Las Vegas qualifiziert.
Endlich war der Tag der Entscheidung über Urlaub in Las Vegas oder doch Neusiedlersee - Podersdorf die 5te gekommen. Seit Tagen war ich schon etwas nervös –da ich nicht sicher war, ob ich mein Ziel mich für die 70.3 Ironman Weltmeisterschaft zu qualifizieren, erreichen kann. Pünktlich um 3:45Uhr bimmelte der Wecker und ich bin top motiviert aus den Federn gesprungen. Nach einem leckeren Frühstück mit Muttis bestem Carbocake und reichlich Kaffe, habe ich noch meine Wettkampfnahrung für das Radeln abgemischt, bevor ich mich mit Chrysanta auf zum Wettkampfgelände machte. Zenzi, die ich gestern aufgrund der nächtlichen Niederschläge noch mit einer super tollen Abdeckplane ausgestattet habe, wartete schon geduldig in ihrer Wettkampfbox. Reifen mit 11bar aufgepumpt, Trinkflaschen aufgepackt und noch einmal streicheln – und schon machte ich mich auf den Weg zum Schwimmstart. Pünktlich um 7.15 ging es für die pinken Hauben, zu denen auch ich gehörte los. Schon beim anschwimmen merkte ich, dass ich im Wasser stehe. Ich schaffte es nicht ins schwimmen zu kommen und hatte wirklich große Probleme vom Fleck zu kommen. Nach einer gefühlten Ewigkeit kroch ich aus dem Viehofener See und machte ich mich auf den Weg zur zweiten Schwimmetappe im Ratzendorfer See. Wie ein Walross rollte ich über den Landweg und platschte in den zweiten Teich, wo das Drama seine Fortsetzung fand. Eigentlich wollte ich zu diesem Zeitpunkt schon alles abbrechen und auf ein Bier gehen, doch irgendwie habe ich es dann doch geschafft mich zu überlisten und habe mich auf Zenzi geschwungen. Das Radfahren war auch nicht viel besser als das Schwimmen, irgendwie hab ich keinen Druck auf das Pedal bekommen. Da ich aber sehr, sehr weit hinten aus dem Wasser gestiegen bin, war ich beim radeln eigentlich die ganze Zeit nur am Überholen, was doch ein wenig motivierte. Zurück in der Wechselzone habe ich dann gemerkt, dass ich beim radeln doch nicht so schlecht unterwegs war, da in meiner Agegroup erst ein Rad da stand – was mich natürlich top motivierte. Ich wusste wenn ich es irgendwie schaffen würde einen guten Halbmarathon hinzulegen – habe ich meine Qualifikation, da in meiner Agegroup es 2 Slots gab. Anfangs hatte ich wirklich noch Probleme mit dem Laufen – doch als ich mein Tempo gefunden habe bin ich dann plötzlich nicht mehr gestanden sondern ich bin tatsächlich gelaufen – und dass für meine Verhältnisse gar nicht einmal schlecht. Nach 4:56 (swim 34:04, T1 3:23,Bike 2:37:17, T2 2:31, Run 1:38:45) überquerte ich als 16te Frau und 2te meiner Altersklasse überglücklich die Zielline. Es war ein solch unbeschreibliches Gefühl als ich realisiert habe dass ich es geschafft habe. Dieser Wettkampf hat mir persönlich wieder aufgezeigt, dass man niemals aufgeben darf und alles möglich ist.
Besonders freut mich, dass mein Trainingspartner Bernhard Grilz sich gestern selbst sein größtes Geburtstagsgeschenk zum anstehenden 50zigsten Geburtstag gemacht hat und ebenfalls nach Las Vegas fahren wird. Weitere Top Leistungen aus dem Großaufgebot des Schwimm Aktiv Lagers wurden von Michi Juvan, Sandra Fresner, Humnig Bernhard, Zolle Andi, Kurt Jäger, Georg Findenig, Wutti Christian, Janos Juvan, Alfred Tuscher, Michale Knaus, Ferdinand Krainer, Klaus Kogler, Klaus Gottwald erbracht!
Endlich war der Tag der Entscheidung über Urlaub in Las Vegas oder doch Neusiedlersee - Podersdorf die 5te gekommen. Seit Tagen war ich schon etwas nervös –da ich nicht sicher war, ob ich mein Ziel mich für die 70.3 Ironman Weltmeisterschaft zu qualifizieren, erreichen kann. Pünktlich um 3:45Uhr bimmelte der Wecker und ich bin top motiviert aus den Federn gesprungen. Nach einem leckeren Frühstück mit Muttis bestem Carbocake und reichlich Kaffe, habe ich noch meine Wettkampfnahrung für das Radeln abgemischt, bevor ich mich mit Chrysanta auf zum Wettkampfgelände machte. Zenzi, die ich gestern aufgrund der nächtlichen Niederschläge noch mit einer super tollen Abdeckplane ausgestattet habe, wartete schon geduldig in ihrer Wettkampfbox. Reifen mit 11bar aufgepumpt, Trinkflaschen aufgepackt und noch einmal streicheln – und schon machte ich mich auf den Weg zum Schwimmstart. Pünktlich um 7.15 ging es für die pinken Hauben, zu denen auch ich gehörte los. Schon beim anschwimmen merkte ich, dass ich im Wasser stehe. Ich schaffte es nicht ins schwimmen zu kommen und hatte wirklich große Probleme vom Fleck zu kommen. Nach einer gefühlten Ewigkeit kroch ich aus dem Viehofener See und machte ich mich auf den Weg zur zweiten Schwimmetappe im Ratzendorfer See. Wie ein Walross rollte ich über den Landweg und platschte in den zweiten Teich, wo das Drama seine Fortsetzung fand. Eigentlich wollte ich zu diesem Zeitpunkt schon alles abbrechen und auf ein Bier gehen, doch irgendwie habe ich es dann doch geschafft mich zu überlisten und habe mich auf Zenzi geschwungen. Das Radfahren war auch nicht viel besser als das Schwimmen, irgendwie hab ich keinen Druck auf das Pedal bekommen. Da ich aber sehr, sehr weit hinten aus dem Wasser gestiegen bin, war ich beim radeln eigentlich die ganze Zeit nur am Überholen, was doch ein wenig motivierte. Zurück in der Wechselzone habe ich dann gemerkt, dass ich beim radeln doch nicht so schlecht unterwegs war, da in meiner Agegroup erst ein Rad da stand – was mich natürlich top motivierte. Ich wusste wenn ich es irgendwie schaffen würde einen guten Halbmarathon hinzulegen – habe ich meine Qualifikation, da in meiner Agegroup es 2 Slots gab. Anfangs hatte ich wirklich noch Probleme mit dem Laufen – doch als ich mein Tempo gefunden habe bin ich dann plötzlich nicht mehr gestanden sondern ich bin tatsächlich gelaufen – und dass für meine Verhältnisse gar nicht einmal schlecht. Nach 4:56 (swim 34:04, T1 3:23,Bike 2:37:17, T2 2:31, Run 1:38:45) überquerte ich als 16te Frau und 2te meiner Altersklasse überglücklich die Zielline. Es war ein solch unbeschreibliches Gefühl als ich realisiert habe dass ich es geschafft habe. Dieser Wettkampf hat mir persönlich wieder aufgezeigt, dass man niemals aufgeben darf und alles möglich ist.
Besonders freut mich, dass mein Trainingspartner Bernhard Grilz sich gestern selbst sein größtes Geburtstagsgeschenk zum anstehenden 50zigsten Geburtstag gemacht hat und ebenfalls nach Las Vegas fahren wird. Weitere Top Leistungen aus dem Großaufgebot des Schwimm Aktiv Lagers wurden von Michi Juvan, Sandra Fresner, Humnig Bernhard, Zolle Andi, Kurt Jäger, Georg Findenig, Wutti Christian, Janos Juvan, Alfred Tuscher, Michale Knaus, Ferdinand Krainer, Klaus Kogler, Klaus Gottwald erbracht!
Dienstag, 17. Mai 2011
Triathlonhöhepunkt die Erste
Der erste Triathlonhöhepunkt dieser Saison steht vor der Tür. In nur 5 Tagen findet in St. Pölten der 70.3 Ironman statt. Rund 3000 Starter aus der ganzen Welt stehen am Sonntag am Start. Geschwommen werden die 1,9 km in zwei Etappen. Die erste Etappe führt durch den Viehofener See. Über einen Landgang von rund 300m gelangt man dann zum Ratzendorfersee, in dem die zweite Etappe zu schwimmen ist. Die 90 Kilometer Radschleife führt die ersten 20 Kilometer über die Schnellstraße bevor die erste Bergwertung rauf nach Krustetten zu bewältigen ist. Nach einer rasanten Abfahrt geht es bis Kilometer 60 der Donau entlang bevor die zweite Bergwertung rauf nach Gansbach führt. Der Halbmarathon geht in zwei Runden entlang der Traisen durch das Regierungsviertel von St. Pölten und zurück zur Eventarena wo sich das Ziel befindet. Nachdem ich voriges Jahr im Rahmen des Staffelbewerbes die Radstrecke testen durfte und mir der Bewerb sehr gut gefallen hat, werde ich heuer als Einzelstarterin mit der Startnummer 531 durchstarten. Großes Ziel ist auf jeden Fall die Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Las Vegas die im September stattfindet. Leicht wird das Ganze sicher nicht, da in meiner Altersklasse sehr viel und sehr starke Konkurrenz wartet. Sollte es nicht klappen habe ich aber auch schon ein Alternativprogramm eingeplant. Die letzten Tage heißt es jetzt noch den letzten Feinschliff zu holen.
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