Sonntag, 18. April 2010

Lass die Komantschen Pfeifen


Richtig gefreut habe ich mich gestern aufs Laufen. Die erste Stunde lief alles rund doch in der zweiten Stunde merkte ich dann schon dass ich in dieser Woche schon ein paar Stunden in den Haxen hatte. Trotzdem lief es sehr gut und ich rannte in den zwei Stunden 23 Kilometer im Grundlagentempo. Anschließen jagte mich Chrysanta noch aufs Radel –da er von mir gestern mein altes Trainingsrad bekommen hat und dieses natürlich sofort ausprobiert gehörte. Er bekam eine „Einserpanier“ verpasst und schon ging es los. Ich dachte ja an eine kurze lockere Runde zum angewöhnen, doch Chrysanata zeigte mir gleich, dass die Pedale zum reintreten da sind und jagte mich ganz schön bzw. ließ mich einfach stehen.

Heute war Koppeltraining dran, wobei es beim Radeln hieß „Kette Rechts“ und treten was die Oberschenkel hergeben – bis die Komantschen pfeifen –und ja nicht locker lassen. Nach zwei Stunden hüpfte ich vom Rad direkt in die Laufpatschen und drehte noch eine Runde über 10 Kilometer. Diese Woche hab ich somit 530 km am Radl, 37 in den Laufpatschen und 15 km im Wasser absolviert.

Freitag, 16. April 2010

Und täglich grüßt das Radl



Jetzt bin ich fünf Tage hinter einander am Radl gesessen - und ich bin noch nicht einmal auf Trainingslager, was hat der Trainer bloß mit mir vor? Gestern standen Intervalle am Hügel am Programm. Am Schluss glühten meine Oberschenkel richtig – aber ich jagte Igor brav den Hügel rauf. Heute in früh stand Schwimmen am Programm bevor es zu Mittag mit Gerald und Cheftrainer Rene zu einer etwas längeren Ausfahrt ging. Von Klagenfurt aus ging es im anfangs noch gemächlichen Tempo Richtung Faakersee. Dort verschärften die Burschen schon das Tempo und im lockeren Wettkampftempo ging es dann für mich weiter bis Tarvis. Von Arnoldstein geht es ja immer schön konstant bergauf - und ich hatte wirklich zu tun um nicht abzureißen, da das Tempo für mich ganz schön hoch war. Da ich brav mitgehalten habe- durfte ich mir am Hauptplatz in Tarvis einen leckeren Cappuccino inklusive Tiramisu bestellen und gönnen. Voll aufgetankt ging es dann wieder im Eiltempo und gegen den Wind zurück ins Rosental. Das Rosental sind wir noch brav ausgefahren und über Grafenstein zurück nach Klagenfurt geradelt. Am Ende dokumentierte mein Tacho 171km. Jetzt sind meine Beinchen schon etwas schwer und ich freu mich dass ich Morgen einmal Igor im Stall lassen kann und anstatt dessen zwei Stunden laufen gehen darf.

Donnerstag, 15. April 2010

Wochenzwischenbericht


Das Wetter lasst mich diese Woche fast ganz im Stich, es ist kalt, feucht und alles andere als optimal zum Radeln. Aber konsequent mach ich die Augen zu, schwing mich aufs Radl und beginn zu treten. Montag, Dienstag und Mittwoch stand Radeln auf dem Programm –wobei ich am Montag das Ganze am Ergo absolvierte, da es den ganzen Tag wie aus Kübeln schüttete. Am Abend bin dann noch zum aufwärmen ins Hallenbad um „lockere 5 Kilometer“ runter zu schwimmen. Dienstag Vormittag, bei sage und schreibe 4 Grad Außentemperatur holte ich Igor aus dem Stall und spulte meine 100 Kilometer runter. Die ersten drei Stunden waren ja noch relativ angenehm, doch in der vierten Stunden fing es an zu regnen und da war das Ganze dann alles andere als Lustig. Zuhause angekommen hüpfte ich schnell in meine Turnschuhe und lief noch eine Runde locker aus. Duschen hab ich mich anschließend nicht mehr müssen. Gestern in der Früh bin ich dann zur Abwechslung wieder radeln gegangen –wiederum eingepackt wie im Hochwinter – und los ging es. Am Abend stand dann knallhartes Schwimmtraining im Verein am Programm. Da ich heuer noch sehr große Defizite im Schwimmen aufweise –ist das Training unter der Aufsicht vom Trainer für mich sehr, sehr wichtig – und gestern ist mir eventuell der Knopf wieder aufgegangen. Durch eine wichtige Korrektur durch Schwimmtrainer Klausi – konnte ich endlich wieder so halbwegs mit den anderen mithalten und hab schlussendlich das ganze Programm über „mickrige“ 6 Kilometer als einzige überlebt. Gott sei Dank war fast niemand mehr im Hallenbad, damit mich nicht so viele gesehen haben wie ich auf allen vieren aus dem Becken gerobbt bin. Die nächsten Tage gehen in der gleich Tonart weiter –und ich bin ganz zuversichtlich dass ich das Ganze überlebe.

Sonntag, 11. April 2010

Augen zu und durch


Diese Woche hab ich trainiert, fast wie ein Profi. Wochenausbeute 9 Kilometer Schwimmen, 250 Kilometer Radeln und 65 Kilometer Laufen, dazu noch ein wenig Karfttraining und Streching. Wer glaubt das Ganze ist schon viel -der hat meinen Trainingsplan für die anstehende Woche nicht gesehen. Der Cheftrainer verordnet mir 30 Trainingsstunden -wobei der Schwerpunkt beim Radeln liegt. Ich glaub wenn ich die anstehende Woche planmäßig überlebe -kann ich echt stolz auf mich sein. Also heisst das Motto für die nächste Woche -AUGEN ZU UND DURCH und nur die Harten kommen durch.

Freitag, 9. April 2010

Lass die Sonne rein


Die Woche ist echt ein Traum zum trainieren, viel Sonne und schon recht angenehme Temperaturen. Viel Zeit verbringe ich am Radl und diese Woche beim Laufen. Montag durfte ich im Laufschritt Bergintervalle absolvieren, bevor ich dann am Nachmittag das Hallenbad besuchte. Dienstag stand in der früh ein Nüchternlauf am Programm bevor ich dann Mittwoch und Donnerstag mit Igor diverse Hügel hier im Unterland unsicher machte.
Heute in der früh raffte ich mich auf, um nach Spittal wieder eine Ladung von meinen Habseligkeiten zu holen. Ich ziehe nämlich gerade zwischenzeitlich um. Bis meine Wohnung fertig ist werde ich in Eberndorf wohnen -und in Oberkärnten meine Zelte abbrechen. Am Nachmittag hüpfte ich schnell in meine Turnpatschen und bin eine Runde Laufen gegangen. Auf 20 Stunden Training werde ich diese Woche schon kommen. Jetzt hoffe ich nur, dass das Wetter Morgen noch so halbwegs mitspielt damit ich meinen Igor ausführen darf.

Sonntag, 4. April 2010

Osterschinken, Ostereier, Reindling und Osterfeuer


Gestern stand wie jedes Jahr Ostern am Programm. Bevor ich jedoch mir den Osterschinken und Reindlig genehmigen durfte –musste ich mir diesen natürlich erst verdienen.
Es hieß 2 Stunden laufen –quer durchs Jauntal. Das Wetter war perfekt und ich konnte die ganzen Schönheiten des Jauntals genießen.

Am Nachmittag ging es dann mit der gesamten Family zur Fleischweihe, bevor wir dann am Abend kiloweise Schinken, Eier und Reidling verdrückten. Als es dann dunkel wurde entzündeten wir dann noch das Osterfeuer.
Heute ging es am Vormittag zu einer „lockeren“ Radausfahrt. Der Wind war zur Abwechslung mein Trainingspartner in den ersten beiden Stunden, bevor ich Gerhard und Bene in Klagenfurt aufgabelte. Von diesem Zeitpunkt an hatte ich zwar Windschatten- doch die beiden Jungs haben sehr viel Schinken und Reindling zum abtrainieren gehabt – so hatte ich zumindest den Eindruck – und damit sie am Abend wieder kulinarisch zuschlagen können verschärften sie das Tempo immer wieder. Somit war das Tempo teilweise wieder einmal invers locker und nach 112km war ich dann schon froh endlich vom Rad zu kommen.

Freitag, 2. April 2010

Zurück in der Heimat

Seit Sonntag bin ich wieder in Kärnten. Da ich am Sonntag Geburtstag hatte, wurde ich natürlich zuhause gleich von einem Begrüßungskommando empfangen und mir wurde ein Ständchen dargeboten. Die obligatorische Geburtstagstorte aus Mutters Backstube durfte natürlich auch nicht fehlen. Ansonsten verlief die Woche sehr ruhig. Ich konnte mich gut vom umfangreichen Radtraining erholen. Nächste Woche geht es dann wieder mit vollem Elan los. Da ich zur Zeit etwas mehr trainieren kann, hat der Cheftrainer natürlich gleich Lunte gerochen und verordnet mir ab nächster Woche etwas mehr Training als gewohnt. Genau drei Wochen trainiere ich jetzt wieder in Kärnten, bevor es dann zur Abwechslung wieder mal in den Süden geht. Auslassen tu ich heuer nix- aus diesem Grund habe ich mich jetzt noch kurzer Hand entschlossen mit dem Schwimmaktiv in der letzten Aprilwoche nach Cesenatico zu düsen, um noch ein bisschen an meiner Radperformance zu arbeiten.