Freitag, 10. Juni 2016

Wörthersee Triathlon

Am vergangenen Wochenende startete ich beim Wörtherseetriathlon über 750m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen, der als Windschattenrennen ausgetragen wurde. Aufgrund der sehr starken Besetzung, der Tatsache das Windschattenfahren erlaubt war und der sehr einfache und flache Radkurs ein Aufholen des Schwimmrückstandes unmöglich machte, rechnete ich mir schon im Vorfeld wenig Chancen aus. Das Rennen verlief erwartungsgemäß – obwohl ich beim Schwimmen meinen Rückstand im Verhältnis zu den Vorjahren ein wenig verringern konnte – stieg ich mit einem patzen Rückstand am Ende des Elitefeldes aus dem Wasser.
Der Wechsel auf das Rad funktionierte perfekt und ich konnte schnell zu Simone Kumhofer, einer sehr starken Radfahrerin aufschließen. Gemeinsam drückten wir die 20 Kilometer recht konstant herunter.
Da die Mädels vor uns in größeren Gruppen unterwegs waren, konnten wir, obwohl wir sehr gut zusammengearbeitet haben, nichts aufholen.
Der Wechsel zum Laufen funktionierte auch sehr gut und ich fand schnell meinen Rhythmus. Es waren drei Runden zu laufen und nach der ersten Runde war es dann mit meinem Rhythmus vorbei. Ich bekam heftiges beidseitiges Seitenstechen und musste meine Pace drastisch reduzieren. Irgendwie habe ich mich über die verbleibenden zwei Runden geschleppt und rettete mit Ach und Krach den 5ten Platz ins Ziel.
Insgesamt bin ich trotzdem mit dem Wettkampf zufrieden, da ich beim Schwimmen doch ein wenig aufgeholt habe –auch wenn es nur marginal ist und das Radfahren sehr gut funktioniert. Beim Laufen passen die Trainingsleistungen auch und das nächste Mal kann ich diese dann sicherlich im Wettkampf auch umsetzten.


Samstag, 28. Mai 2016

Businesslauf Klagenfurt

Beim alljährlichen Klagenfurter Businesslauf konnte ich gemeinsam mit meinen Teamkollegen "Doc" Max Zdouc und "Eisbär und Wüstenfuchs" Norbert Zeppitz den zweiten Platz von 202 Mixed Teams erlaufen. Insgesamt waren nur drei Männer Team und ein Mixed Team schneller als wir und somit waren wir all over das 5.schnellste Team von insgesamt 489 Teams. In der Einzelwertung konnte ich das erste Mal in einer Zeit von 18.26 als Siegerin über die Ziellinie laufen.

Dienstag, 24. Mai 2016

Kärntner Landesmeisterin Duathlon


Mit dem Kärntner Landesmeistertitel im Duathlon am Wochenende konnte ich meine Titelsammlung um eine weitere wunderschöne Kärnten Sport Medaille erweitern, auf die ich besonders stolz bin. Die 5 Kilometer Laufen, 18 Kilometer Radfahren und anschließenden 2,5 Kilometer Laufen absolvierte ich dieses Jahr in einer Zeit von 1:03:17 und war damit um 1:20 schneller als im Vorjahr.
Schon die Tage vor dem Rennen war ich besonders aufgeregt, wobei anscheinend der Vollmond auch seinen Teil dazu beigetragen hat. Nach einem gescheiten Frühstück packte ich meine Rennutensilien zusammen, bevor ich mich auf den Weg nach Gösselsdorf machte. Nachdem ich die Startunterlagen geholt habe, bin ich noch einmal die Radstrecke abgefahren, um ja keine böse Überraschung zu erleben, es hätte ja sein können dass zum letzten Jahr das eine oder andere Schlagloch dazugekommen ist. Nach dem Radeln parkte ich Zenzi in der Wechselzone, bevor ich noch eine Runde einlaufen ging.
Heuer gibt es bei den Kärntner Triathlonbewerben eine neue Klasse – die Eliteklasse- in der altersunabhängig alljene, die um den Tagessieg mitkämpfen wollen, starten dürfen/müssen. Bei uns Damen war diese Eliteklasse ein sehr elitärer Kreis und so machten wir ""elitären Damen" uns zu sechst, drei Minuten vor den anderen Damen auf den Weg. 
Gleich von Anfang an stürmte Anna Moitzi vorne weg und rannte den ersten Kilometer unter 3:30. 
Ich für meinen Teil bin den ersten Kilometer in 3:40 angelaufen. Der Abstand zu Anna vergrößerte ich auf den ersten 2 Kilometern auf über 20 Sekunden. Ich habe mich aber nicht verunsichern lassen und bin mein Tempo konstant weitergelaufen. 
Ab Kilometer zwei konnte ich dann Meter für Meter wieder Boden gut machen und übernahm nach rund drei Kilometern die Führung. Das Wechseln aufs Rad funktionierte fast perfekt und der Druck am Pedal hat auch gepasst.
 Gleich nach der Wechselzone war ein gescheiter Anstieg, der sicherstellte, dass das Laktat ja nicht abfällt. Die Radrunde hatte 9 Kilometer, die zwei Mal zu absolvieren war. Konstant drückte ich die zwei Runden herunter und wechselte mit fast zwei Minuten Vorsprung zum zweiten Laufen.
Ich wusste wenn ich nicht einen Komplettausfall habe, kann mir den Sieg kein Mädel mehr nehmen. Mit der Sonne um die Wette strahlend lief ich als Siegerin, vor Astrid Magent und Sabrina Pasterk, bei meinem Heimrennen über die Ziellinie.Es ist immer etwas ganz besonderes zuhause gewinnen zu düfen!
Alle Fotos by Manfred Hirn

Sonntag, 15. Mai 2016

Bitte unterstützt mich - I believe in you Projekt

Im Oktober 2015 konnte ich mich mit einer Zeit von 9:40:43 beim Ironman Barcelona für die Ironman-Weltmeisterschaft am 8.Oktober 2016 in Hawaii qualifizieren. Ziel ist es, bestens vorbereitet die weite Reise auf die andere Seite der Erde anzutreten, um mich mit den besten Triathletinnen der Welt über 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen zu messen und zu zeigen, dass ich zu den besten Amateurinnen der Welt gehöre.
Nach dem Vizeweltmeistertitel bei der ITU Triathlon-Langdistanz-Weltmeisterschaft 2015 und dem 6ten Platz bei der 70.3 Ironman-Weltmeisterschaft 2013 in Las Vegas ist ein Podestplatz in Hawaii in meiner Altersklasse mein erklärtes Ziel. Doch so schön wie die Reise zur Ironman WM Hawaii auch ist – so kostenaufwendig ist sie auch und somit bin ich auf eure Unterstützung angewiesen um meinen Traum von Hawaii wahr werden zu lassen.
Folgende Kosten muss ich nur für die Reise zur Weltmeisterschaft aufbringen:
·         Startgeld 800€
·         Flugkosten 1.300€
·         Radtransport 300€
·         Apartment 2.000€
·         Verpflegung & Mietwagen 1.000€
·         Flugkosten Betreuer 1300€

Das ergibt einen Betrag von 6700 €, den ich nur für die Reise aufbringen muss, um meinen Traum wahr werden zu lassen.
Schon mit 10 Euro kannst du mein Projekt unterstützen und mir ermöglichen bestens vorbereitet am 8. Oktober 2016 beim Ironman in Hawaii am Start stehen zu können!
Alle Informationen sowie den Link unter dem du mich unterstützen kannst findest du hier:
Für jede Unterstützung habe ich mir ein ganz persönliches Dankeschön ausgedacht.
VIELEN DANK für jeden Euro, der mich meinem Ziel ein Stücken näher bringt!

Eure Constance 

Mittwoch, 17. Februar 2016

Silber bei der Wintertriathlon WM



So wie es der Teufel haben woltte, hat es mich just in der Wettkampfwoche gesundheitlich gescheit ins Bett verschlagen. Brav hütete ich die Woche vor dem Wettkampf das Bett und hoffte auf ein Wunder, das leider nur halb passierte. Bis zum Sonntag war ich zumindest soweit wieder hergestellt, dass ich es wenigsten bis zur Startlinie geschafft habe. Leider merkte ich aber schon auf den ersten Laufmetern, dass ich noch nicht richtig fit war und sich mein Körper noch nicht richtig belasten hat lassen. So spulte ich brav im Notprogramm meinen ersten Wintertriathlon herunter und konnte trotzdem den 4ten Platz allover und den Vizeweltmeistertitel nachhause holen. Der Crosslauf über 4,8 Kilometer, das Moutainbiken über die sehr gatschige 9 Kilometer lange Strecke und das abschließende Langlaufen über 6,4 Kilometer machten sehr viel Spaß und war einmal etwas ganz anderes. Gescheit war die ganze Aktion sicher nicht – aber bei einem Weltmeisterschaftsrennen verliert die Vernunft. Jetzt heißt es für mich einmal wieder richtig gesund zu werden, bevor ich mit dem Ironmantraining beginne.

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Das Jahr neigt sich dem Ende zu...


Ein sehr ereignisreiches und spannendes Jahr neigt sich dem Ende zu. Rückblickend kann ich wieder auf ein wirklich erfolgreiches Jahr zurückblicken. Mit einer WM Medaille, zwei Kärntner Landesmeistertiteln, den Siegen des Kärntner Triathlon Cups und des Alpe Adria Triathlon Cups sowie einer neuen persönlichen Bestzeit über 9:40 über die Ironman Distanz kann ich mehr als zufrieden sein. Natürlich habe ich auch wieder einiges an Lehrgeld gezahlt und manchmal musste ich auch Niederlagen einstecken. Man sollte denken, dass ich nach mehr als 10 Jahren Triathlon eigentlich ausgelernt haben sollte – das ist aber weit gefehlt. Gerade im Bereich Wettkampfernährung und im Bereich der Trainigssbelastungen probiere ich jedes Jahr Neues aus und versuche weitere Optimierungen vorzunehmen –was mir einmal mehr und einmal weniger gut gelingt.
Im Jahr 2016 werde ich das erste Mal mich im Wintertriathlon versuchen und bei der Heimweltmeisterschaft in Zeltweg an den Start gehen. Bin schon sehr gespannt wie es mir da ergehen wird. Im Frühjahr werde ich brav trainieren und im Sommer werde ich sicherlich den einen oder anderen Triathlon bestreiten. Welche Bewerbe das sein werden, dass weiß ich noch nicht. Ich werde das erst im späteren Frühling entscheiden. Der Herbst 2016 steht dann ganz im Focus von der Ironman-WM in Hawaii, wo ich nach 2007 das zweite Mal an der Startlinie stehen werde. In diesem Sinne hoffe ich auch im Jahr 2016 gesund zu bleiben und von Verletzungen verschont zu bleiben, damit ich weiterhin mit viel Spaß und Motivation trainieren kann.

Sonntag, 11. Oktober 2015

9:40:43 - Ironman Barcelona I did it!

Nach dem mehr als verpatzten Rennen bei der WM in Zell am See, folgten noch einige gute Trainingstage. Leider bin ich 12 Tage vor dem Rennen kränklich geworden, was sich bis zur Abreise nach Barcelona nicht änderte. So machte ich mich mit sehr gemischten Gefühlen und nicht allzu großen Hoffnungen auf den Weg nach Spanien. Erst am Rennmorgen fühlte ich mich das erste Mal seit rund zwei Wochen wieder so richtig wohl und meine Muskeln fühlten sich stark an. Da ich sehr verunsichert war, war die Nervosität sehr groß. Zum Frühstück hatte ich wirklich Mühe etwas zu essen – ich hatte einen richtig nervösen Magen.  Nachdem ich alle meine 7 Zwetschgen zusammengepackt habe, machte ich mich dann auf den Weg in die Wechselzone, wo ich seit langem wieder einmal Zenzi geparkt habe. Ich magazinierte sie auf, streichelte sie noch einmal und ging mich anschließend noch kurz aufwärmen, bevor es für mich um 8:45 losging. Gestartet wurde mit einem Rollingstart – was perfekt funktionierte. Das Schwimmen brachte ich gefühlsmäßig ganz gut hinter mich. Erst als ich auf die Uhr blickte bekam ich einen Schock da diese 1:07 anzeigte.
In der Wechselzone sah ich aber, dass gerade bei uns Damen noch fast alle Räder da waren – was mich wieder beruhigte. Als ich aus der Wechselzone stürmte rief mir Gerhard zu, dass nur eine Dame in der Age Group vor mir war und dass ich fast keinen Rückstand hatte. Top motiviert hab ich mich aufs Rad geschwungen und machte mich auf den Weg. Gleich auf den ersten Kilometern, hatte ich die erste Schrecksekunde- da ich bei einer Bodenwelle meine vordere Trinkflasche verloren habe. Gott sei Dank hatte ich noch eine Zweite mit, sadass ich ohne Probleme bis zur ersten Labestation gekommen bin. Die Radstrecke führte entlang des Meeres und war richtig schnell. Der Druck am Pedal passte und ich konnte ein Mädel nach dem anderen aufsammeln. Seit langem machte das Radfahren wieder einmal so richtig Spaß und ich hatte einfach einen super Druck. Nach etwa 120 Kilometer merkte ich dann das erste Mal dass meine Reisegeschwindigkeit doch sehr hoch war – doch ich wollte einfach nicht nachgeben und trat in die Pedale, als ob es danach kein Laufen mehr geben würde. Ich wollte unbedingt unter 5 Stunden bleiben und eine neue persönliche Radbestzeit aufstellen – was mir auch mehr als gelungen ist. 
 Nach unglaublichen 4:46:55 stellte ich Zenzi zurück in die Wechselzone. 37,5 km/h Schnitt auf 180 Kilometer – so schnell war ich noch nie. Übermütig hüpfte ich in meine Laufpatschen und machte mich auf den Weg über die 42,2 Kilometer. Anfangs fühlten sich meine Beine noch super an und ich konnte sehr komfortabel eine 4:45 /km Pace laufen. Leider habe ich vor lauter Motivation ein wenig zu wenig Kohlehydrate zu mir genommen, sodass schon nach 15 Kilometer die Pace rapide abgefallen ist und  ich immer mehr mit dem Gegenwind zu kämpfen hatte.
Ich wusste, dass ich 20 Minuten in meiner Agegroup Vorsprung hatte – und so beunruhigte mich der Paceabfall nicht wirklich und ich lief ganz ruhig weiter. Kilometer um Kilometer spulte ich herunter und konnte nach 9:40:43 mit einer neuen persönlichen Bestzeit als gesamt 9te Frau total happy über die Finishline laufen. Mit diesem Ergebnis habe ich nun mein Selbstvertrauen bezüglich Ironman wieder gefunden. Danke an Gerhard für die perfekte Unterstützung vor und während des Wettkampfes.