Beim alljährlichen Klagenfurter Businesslauf konnte ich gemeinsam mit meinen Teamkollegen "Doc" Max Zdouc und "Eisbär und Wüstenfuchs" Norbert Zeppitz den zweiten Platz von 202 Mixed Teams erlaufen. Insgesamt waren nur drei Männer Team und ein Mixed Team schneller als wir und somit waren wir all over das 5.schnellste Team von insgesamt 489 Teams. In der Einzelwertung konnte ich das erste Mal in einer Zeit von 18.26 als Siegerin über die Ziellinie laufen.
Samstag, 28. Mai 2016
Dienstag, 24. Mai 2016
Kärntner Landesmeisterin Duathlon
Mit dem Kärntner
Landesmeistertitel im Duathlon am Wochenende konnte ich meine Titelsammlung um
eine weitere wunderschöne Kärnten Sport Medaille erweitern, auf die ich
besonders stolz bin. Die 5 Kilometer Laufen, 18 Kilometer Radfahren und
anschließenden 2,5 Kilometer Laufen absolvierte ich dieses Jahr in einer Zeit
von 1:03:17 und war damit um 1:20 schneller als im Vorjahr.
Schon die Tage vor dem
Rennen war ich besonders aufgeregt, wobei anscheinend der Vollmond auch seinen
Teil dazu beigetragen hat. Nach einem gescheiten Frühstück packte ich meine Rennutensilien zusammen, bevor ich mich auf den Weg nach Gösselsdorf machte.
Nachdem ich die Startunterlagen geholt habe, bin ich noch einmal die Radstrecke
abgefahren, um ja keine böse Überraschung zu erleben, es hätte ja sein können dass zum letzten Jahr das eine oder andere Schlagloch dazugekommen ist. Nach dem Radeln parkte ich Zenzi in der Wechselzone, bevor ich noch eine Runde einlaufen ging.
Heuer gibt es bei den
Kärntner Triathlonbewerben eine neue Klasse – die Eliteklasse- in der
altersunabhängig alljene, die um den Tagessieg mitkämpfen wollen, starten
dürfen/müssen. Bei uns Damen war diese Eliteklasse ein sehr elitärer Kreis und
so machten wir ""elitären Damen" uns zu sechst, drei Minuten vor den anderen Damen auf
den Weg.
Gleich von Anfang an stürmte Anna Moitzi vorne weg und rannte den
ersten Kilometer unter 3:30.
Ich für meinen Teil bin den ersten Kilometer in
3:40 angelaufen. Der Abstand zu Anna vergrößerte ich auf den ersten 2
Kilometern auf über 20 Sekunden. Ich habe mich aber nicht verunsichern lassen
und bin mein Tempo konstant weitergelaufen.
Ab Kilometer zwei konnte ich dann
Meter für Meter wieder Boden gut machen und übernahm nach rund drei Kilometern die
Führung. Das Wechseln aufs Rad funktionierte fast perfekt und der Druck am
Pedal hat auch gepasst.
Gleich nach der Wechselzone war ein gescheiter Anstieg,
der sicherstellte, dass das Laktat ja nicht abfällt. Die Radrunde hatte 9
Kilometer, die zwei Mal zu absolvieren war. Konstant drückte ich die zwei
Runden herunter und wechselte mit fast zwei Minuten Vorsprung zum zweiten
Laufen.
Ich wusste wenn ich nicht einen Komplettausfall habe, kann mir den Sieg
kein Mädel mehr nehmen. Mit der Sonne um die Wette strahlend lief ich als
Siegerin, vor Astrid Magent und Sabrina Pasterk, bei meinem Heimrennen über die
Ziellinie.Es ist immer etwas ganz besonderes zuhause gewinnen zu düfen!
Alle Fotos by Manfred HirnSonntag, 15. Mai 2016
Bitte unterstützt mich - I believe in you Projekt
Im Oktober 2015 konnte
ich mich mit einer Zeit von 9:40:43 beim Ironman Barcelona für die
Ironman-Weltmeisterschaft am 8.Oktober 2016 in Hawaii qualifizieren. Ziel ist
es, bestens vorbereitet die weite Reise auf die andere Seite der Erde
anzutreten, um mich mit den besten Triathletinnen der Welt über 3,8 km
Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen zu messen und zu zeigen,
dass ich zu den besten Amateurinnen der Welt gehöre.
Nach dem
Vizeweltmeistertitel bei der ITU Triathlon-Langdistanz-Weltmeisterschaft 2015
und dem 6ten Platz bei der 70.3 Ironman-Weltmeisterschaft 2013 in Las Vegas ist
ein Podestplatz in Hawaii in meiner Altersklasse mein erklärtes Ziel. Doch so
schön wie die Reise zur Ironman WM Hawaii auch ist – so kostenaufwendig ist sie
auch und somit bin ich auf eure Unterstützung angewiesen um meinen Traum von
Hawaii wahr werden zu lassen.
Folgende Kosten muss
ich nur für die Reise zur Weltmeisterschaft aufbringen:
·
Startgeld 800€
·
Flugkosten 1.300€
·
Radtransport 300€
·
Apartment 2.000€
·
Verpflegung & Mietwagen 1.000€
·
Flugkosten Betreuer 1300€
Das ergibt einen
Betrag von 6700 €, den ich nur für die Reise aufbringen muss, um meinen Traum
wahr werden zu lassen.
Schon mit 10 Euro
kannst du mein Projekt unterstützen und mir ermöglichen bestens vorbereitet am
8. Oktober 2016 beim Ironman in Hawaii am Start stehen zu können!
Alle Informationen sowie
den Link unter dem du mich unterstützen kannst findest du hier:
Für jede Unterstützung
habe ich mir ein ganz persönliches Dankeschön ausgedacht.
VIELEN DANK für jeden
Euro, der mich meinem Ziel ein Stücken näher bringt!
Eure Constance
Mittwoch, 17. Februar 2016
Silber bei der Wintertriathlon WM
So wie es der Teufel
haben woltte, hat es mich just in der Wettkampfwoche gesundheitlich gescheit ins
Bett verschlagen. Brav hütete ich die Woche vor dem Wettkampf das Bett und
hoffte auf ein Wunder, das leider nur halb passierte. Bis zum Sonntag war ich zumindest
soweit wieder hergestellt, dass ich es wenigsten bis zur Startlinie geschafft
habe. Leider merkte ich aber schon auf den ersten Laufmetern, dass ich noch
nicht richtig fit war und sich mein Körper noch nicht richtig belasten hat
lassen. So spulte ich brav im Notprogramm meinen ersten Wintertriathlon
herunter und konnte trotzdem den 4ten Platz allover und den
Vizeweltmeistertitel nachhause holen. Der Crosslauf über 4,8 Kilometer, das
Moutainbiken über die sehr gatschige 9 Kilometer lange Strecke und das
abschließende Langlaufen über 6,4 Kilometer machten sehr viel Spaß und war
einmal etwas ganz anderes. Gescheit war die ganze Aktion sicher nicht – aber bei
einem Weltmeisterschaftsrennen verliert die Vernunft. Jetzt heißt es für mich
einmal wieder richtig gesund zu werden, bevor ich mit dem Ironmantraining beginne.
Donnerstag, 17. Dezember 2015
Das Jahr neigt sich dem Ende zu...
Ein sehr ereignisreiches und spannendes Jahr neigt sich dem Ende zu. Rückblickend kann ich wieder auf ein wirklich erfolgreiches Jahr zurückblicken. Mit einer WM Medaille, zwei Kärntner Landesmeistertiteln, den Siegen des Kärntner Triathlon Cups und des Alpe Adria Triathlon Cups sowie einer neuen persönlichen Bestzeit über 9:40 über die Ironman Distanz kann ich mehr als zufrieden sein. Natürlich habe ich auch wieder einiges an Lehrgeld gezahlt und manchmal musste ich auch Niederlagen einstecken. Man sollte denken, dass ich nach mehr als 10 Jahren Triathlon eigentlich ausgelernt haben sollte – das ist aber weit gefehlt. Gerade im Bereich Wettkampfernährung und im Bereich der Trainigssbelastungen probiere ich jedes Jahr Neues aus und versuche weitere Optimierungen vorzunehmen –was mir einmal mehr und einmal weniger gut gelingt.
Im Jahr 2016 werde ich
das erste Mal mich im Wintertriathlon versuchen und bei der
Heimweltmeisterschaft in Zeltweg an den Start gehen. Bin schon sehr gespannt
wie es mir da ergehen wird. Im Frühjahr werde ich brav trainieren und im Sommer
werde ich sicherlich den einen oder anderen Triathlon bestreiten. Welche Bewerbe das sein werden, dass weiß ich noch nicht. Ich werde das erst im späteren Frühling entscheiden. Der Herbst 2016 steht dann ganz im Focus von der Ironman-WM in Hawaii,
wo ich nach 2007 das zweite Mal an der Startlinie stehen werde. In diesem Sinne
hoffe ich auch im Jahr 2016 gesund zu bleiben und von Verletzungen verschont zu
bleiben, damit ich weiterhin mit viel Spaß und Motivation trainieren kann.
Sonntag, 11. Oktober 2015
9:40:43 - Ironman Barcelona I did it!
Nach dem mehr als verpatzten Rennen bei der WM in Zell am
See, folgten noch einige gute Trainingstage. Leider bin ich 12 Tage vor dem
Rennen kränklich geworden, was sich bis zur Abreise nach Barcelona nicht änderte. So machte ich mich mit sehr gemischten Gefühlen und nicht allzu großen Hoffnungen auf den Weg
nach Spanien. Erst am Rennmorgen fühlte ich mich das erste Mal seit rund zwei
Wochen wieder so richtig wohl und meine Muskeln fühlten sich stark an. Da ich
sehr verunsichert war, war die Nervosität sehr groß. Zum Frühstück hatte ich
wirklich Mühe etwas zu essen – ich hatte einen richtig nervösen Magen. Nachdem ich alle meine 7 Zwetschgen
zusammengepackt habe, machte ich mich dann auf den Weg in die Wechselzone, wo
ich seit langem wieder einmal Zenzi geparkt habe. Ich magazinierte sie auf,
streichelte sie noch einmal und ging mich anschließend noch kurz aufwärmen,
bevor es für mich um 8:45 losging. Gestartet wurde mit einem Rollingstart – was
perfekt funktionierte. Das Schwimmen brachte ich gefühlsmäßig ganz gut hinter
mich. Erst als ich auf die Uhr blickte bekam ich einen Schock da diese 1:07
anzeigte.
In der Wechselzone sah ich aber, dass gerade bei uns Damen noch fast alle Räder da waren – was mich wieder beruhigte. Als ich aus der Wechselzone
stürmte rief mir Gerhard zu, dass nur eine Dame in der Age Group vor mir war
und dass ich fast keinen Rückstand hatte. Top motiviert hab ich mich aufs Rad
geschwungen und machte mich auf den Weg. Gleich auf den ersten Kilometern,
hatte ich die erste Schrecksekunde- da ich bei einer Bodenwelle meine vordere
Trinkflasche verloren habe. Gott sei Dank hatte ich noch eine Zweite mit,
sadass ich ohne Probleme bis zur ersten Labestation gekommen bin. Die
Radstrecke führte entlang des Meeres und war richtig schnell. Der Druck am
Pedal passte und ich konnte ein Mädel nach dem anderen aufsammeln. Seit langem
machte das Radfahren wieder einmal so richtig Spaß und ich hatte einfach einen
super Druck. Nach etwa 120 Kilometer merkte ich dann das erste Mal dass meine Reisegeschwindigkeit
doch sehr hoch war – doch ich wollte einfach nicht nachgeben und trat in die Pedale,
als ob es danach kein Laufen mehr geben würde. Ich wollte unbedingt unter 5
Stunden bleiben und eine neue persönliche Radbestzeit aufstellen – was mir auch
mehr als gelungen ist.
Nach unglaublichen 4:46:55 stellte ich Zenzi zurück in
die Wechselzone. 37,5 km/h Schnitt auf 180 Kilometer – so schnell war ich noch
nie. Übermütig hüpfte ich in meine Laufpatschen und machte mich auf den Weg
über die 42,2 Kilometer. Anfangs fühlten sich meine Beine noch super an und ich
konnte sehr komfortabel eine 4:45 /km Pace laufen. Leider habe ich vor lauter
Motivation ein wenig zu wenig Kohlehydrate zu mir genommen, sodass schon nach
15 Kilometer die Pace rapide abgefallen ist und
ich immer mehr mit dem Gegenwind zu kämpfen hatte.
Ich wusste, dass
ich 20 Minuten in meiner Agegroup Vorsprung hatte – und so beunruhigte mich der Paceabfall
nicht wirklich und ich lief ganz ruhig weiter. Kilometer um Kilometer spulte
ich herunter und konnte nach 9:40:43 mit einer neuen persönlichen Bestzeit als
gesamt 9te Frau total happy über die Finishline laufen. Mit diesem Ergebnis
habe ich nun mein Selbstvertrauen bezüglich Ironman wieder gefunden.
Danke an Gerhard für die perfekte Unterstützung vor und während des Wettkampfes.
Dienstag, 1. September 2015
Ehrenfinish bei der 70.3 WM in Zell am See
Keinen guten Tag erwischte ich bei der 70.3 Weltmeisterschaft in Zell am See. Die Besten der Besten der Welt trafen sich am vergangenen Wochenende in Zell am See um sich im Rahmen der 70.3 Weltmeisterschaft über 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radeln und 21,1 Kilometer Laufen zu messen – und ich mitten drin. Nach meinem 6.ten Platz bei der Weltmeisterschaft 2013 in Las Vegas wollte ich versuchen zumindest das Ergebnis einzustellen. Meine Form stimmte, die Trainingsleistungen in allen Disziplinen waren sehr vielversprechend und ich war eigentlich perfekt vorbereitet. Schon am Rennmorgen kam bei mir irgendwie keine Rennstimmung auf. Der Köper wollte einfach nicht auf den Rennmodus umschalten, was mich zuerst nicht verunsicherte, da ich dachte, dass sich spätestens beim Starschuss der Rennmodus automatisch einschalten wird. Mehr als eine Stunde, nach dem die Profiathleten ins Rennen geschickt wurden, ging es für mich um 11.54 los. Schon nach einigen Metern merkte ich, dass ich mich einfach nicht gescheit belasten bzw. quälen kann. Ich schwamm die 1,9 Kilometer herunter und stieg schon sehr weit hinten aus dem Wasser. Zu diesem Zeitpunkt war mir das noch recht egal, da ich dachte, dass ich wie gewohnt beim Radeln weit nach vorne stürmen werde. Nach nur wenigen Kilometern merkte ich allerdings, dass meine Beine einfach nicht wollten. Ich bekam keinen Druck auf das Pedal. Irgendwann nach ca. 45 Kilometern hab ich mich damit abgefunden, dass das leider nicht mein Tag ist und radelte den Rest der Strecke mehr oder weniger locker herunter. Als ich bei Kilometer 60 durch Zell am See radelte war die Versuchung sehr groß, dass ich einfach links abbiege und ins Hotel fahre. Da es aber meine Heim WM war und ich sicherlich nicht mehr so schnell die Chance bekommen werde, zuhause bei einer WM zu starten, habe ich meinen inneren Schweinehund überlisten können und bin einfach weitergeradelt. Das Finishen war ab diesem Zeitpunkt nur noch Ehrensache und ich machte mir den restlichen Verlauf des Rennen keinen Stress mehr. Den abschließenden Halbmarathon bin ich dann mehr gegangen, weil ich einfach nicht laufen konnte. Nach 5:44:12 habe ich aber mit einem Lächeln im Gesicht die Finishline überquert und mir meine 5te Weltmeisterschafts-Finishermedaille abgeholt. Mit diesem Rennen habe ich wieder einmal gelernt, dass das Leben kein Kindergeburtstag ist und irgendwann auch das „Wollen“ ausgeht. Um so erfreulicher ist, dass Gerhard, der am Samstag beim normalen 70.3 Zell am See am Start war, ein super Rennen hatte und dieses Mal wieder die Nase im internen Familien Duell vorne hatte. Er verfehlte seine persönliche Bestzeit, trotz der schweren Radstrecke, nur knapp und freut sich jetzt schon auf das Rennen in Pula, bei dem er sicherlich seine 70.3 Bestzeit pulverisieren wird.
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