Sonntag, 2. Februar 2014

Übungsleiterin Erwachsenensport



Die letzten Wochenenden habe ich in der Sportunion in Klagenfurt verbracht um mich ein wenig in den theoretischen Bereichen der Trainingslehre, Bewegungslehre, Anatomie, Physiologie und Pädagogik im Sport fortzubilden. Natürlich habe ich in die Themenbereiche in den 45 Lehreinheiten nur reingeschnuppert und die Grundlagen vermittelt bekommen – da in  45 Einheiten es natürlich nicht möglich ist diese komplexen und umfangreichen Bereiche als Ganzes durch zu nehmen . Trotzdem habe ich tiefe Einblicke bekommen und habe sehr viel für mich und die zukünftige Umsetzung beim Training mitgenommen und hoffe auch einiges weitergeben zu können. Für mich ist es wichtig das ich den Körper und die Vorgänge die beim Sport und Training im Sportler vorgehen verstehe. Nur so kann ich gemeinsam mit Archim jedes Jahr neue Reize setzten, Optimierungen durchführen und das Maximum herausholen. Wenn ich meinen Körper und die Vorgänge in meinen Körper nicht verstehe und auch nicht abschätzen könnte wann eine Belastung zu hoch oder zu niedrig ist, könnte ich ja dem Trainer kein verwertbares Feedback geben und der Trainer könnte auch nicht rechtzeitig reagieren. Sehr viele Athleten geben meistens dem Trainer die Schuld wenn es zu einer Überlastung, Übertraining oder Entwicklungsstillstand kommt bzw. wenn definierte Ziele nicht erreicht werden. Meiner Meinung nach gehören dazu aber immer zwei. Oft sehe ich, dass das Feedback zwischen Trainer und Athlet nicht richtig funktioniert und sehr viele Athleten eine massive Überlastung einfach übersehen bzw. einfach nicht wahr nehmen. Gibt der Athlet dem Trainer dann das Feedback dass eh alles nach Plan läuft, kann der Trainer dann auch nicht reagieren. Meist kommt der Trainer erst viel zu spät, z.B. durch eine Leistungsüberprüfung darauf, dass etwas doch nicht ganz nach Plan läuft und dann ist es oft schon fast zu spät um schnell und effektiv entgegen zu steuern. Auch ich war schon öfters in einer solchen Situation, wollte einfach nicht wahrchaben, dass es nicht so läuft wie es sollte. Schon einige Male habe ich noch in letzter Minute die Kurve gekratzt und konnte das Training gemeinsam mit dem Trainer umstellen und anpassen. Ich muss aber auch ehrlich zugeben, dass der Grad auf dem ich mich Bewege sehr, sehr schmal ist und aus diesem Grund ist es umso wichtiger, dass auch ich als Athletin mich mit der Theorie befasse um quasi den schmalen Grad einfach sicherer begehen zu können.

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