Das war der 3.Juli 2011!
Nach 1:03:37 hat mich der Lendkanal ausgespuckt!
4:47 habe ich in der ersten Wechselzone verbracht bevor ich mich mit Zenzi auf die 180 Kilometer machte.
Auf der Strecke war recht viel Verkehr.
Die ersten 90 Kilometer bin ich in 2:26 runtergeradelt und war voll im Zeitplan bis ich leider eine Zeitstrafe bekommen habe. Natürlich gerechtfertigt - aber wie gesagt es war einfach nicht möglich - nicht windschatten zufahren - da das Packel einfach zu groß war und sich natürlich keiner freiwillig zurückfallen lässt. Also werden ein paar aus einem solchen Packerl abgestraft, um es irgendwie aufzulösen und dieses Mal gehörte halt ich zu den Auserwählten. Die Wettkampfrichter machen nur Ihre Arbeit und das ist gut so!
Trotzdem geht das Rennen weiter - und zwar volle Kraft voraus! Auf diese 6 Minuten kommt es auch nicht an!
5:07:19 Radzeit inklusive Penalty ist ganz in Ordnung!
2:28 Wechseln in meine Laufpatschen - es sind ja nur mehr 42 Kilometer!
Jetzt heisst es nur noch Laufen, Laufen, Laufen, Laufen.....
Auch wenn es weh tut, einfach immer weiterlaufen, nix denken - immer weiter - wie eine Maschine! Und es läuft bei mir einfach rund!
Die letzten Meter - muss ich noch einmal die Zähne zusammenbeissen!
Endlich im Hexenkessel - hier heisst es die letzten Meter nur noch genießen - die Stimmung ist einfach grandios!
Mit meiner Marathonzeit von 3:24:57 habe ich nicht nur die Zeitstrafe wieder gut gemacht, sondern durfte nach 9:43:07 als schnellste Kärntnerin in Klagenfurt einlaufen -was ein unbeschreibliches Gefühl ist!
Jetzt heisst es für mich schnell zu regenerieren, bevor ich mich für die Halfironman Weltmeisterschaft in Las Vegas vorzubereiten beginne.
Danke an alle die mich so tatkräftig und lautstark am Renntag unterstützt haben. Danke Chrysanta für das Peugeot-Shuttle und die Betreuung, danke Mama für die Unterstützung und den Carbocake, danke an alle Trainingskollegen (Armin, Andi, Kathi, Josef, Jörg, Bene, alle Schwimmaktivler), danke an den Triathlonverein Fürstenfeld bei dem ich im Winter während meines beruflichen Steiermarkaufenthaltes mitschwimmen durfte. Ein besonderer dank gilt Achim Mörtl der es geschafft hat mich trotz teilweiser äusserst suboptimalen Voraussetzungen und Vorbereitungen mental und sportlich so zu festigen und vorzubereiten - dass ich endlich in Klagenfurt, nach 2007, wieder ein Rennen ins Ziel gebracht habe. Und da war noch der Gemeinderat - der sein ganzes hart Erspartes auf das Duo "Zenzi & Constance schafft es heuer in einer bomben Zeit!" gesetzt hat - und da wir uns den Gewinn teilen war es wohl klar, dass mir keine Hürde zu hoch war um dieses Rennen in sub 10h ins Ziel zu bringen!
Freitag, 8. Juli 2011
Sonntag, 3. Juli 2011
Neue PB 9:43:07 und schnellste Kärntnerin!
Nach der doch etwas durchwachsenen Vorbereitung habe ich heute beim Ironman eine neue persönliche Bestzeit aufstellen können. Leider habe ich beim Radfahren eine 6 Mituten Pause ausgefasst, in der ich ein rapides Regenerationsnapping eingelegt habe um anschließend einen super Marathon in 3:24:57 hinzulegen. Weiters habe ich es mit diesem Lauf geschafft das erste Mal in meiner Triathlonkarriere den Kärntner Meistertiel zu holen. Ein ausführlicher Bericht folgt.
Samstag, 2. Juli 2011
Die letzten Stunden
Nachdem ich meine Wunden nach meinem Sturz geleckt habe und ich schon am Sonntag mich wieder aufs Rad geschwungen habe, war ich wirklich zuversichtilich. Schon nach wenigen Kilometern habe ich mit Zenzi Frieden geschlossen und mit ihr vereinbart, dass sie mich so schnell nicht wieder abwirft. Doch bei der Ausfahrt hatte ich dann noch einen frontalen Zusammenstoß mit einer Biene – Ergebnis Biene tod – Constance lebt – ich bin halt einfach nicht zum umzubringen. Bis Mittwoch schaute ich somit aufgrund des durch den Bienenstich komplett zugeschwollenen Auges und den Abschürfungen am Ellebogen nun wirklich aus, wie nach einer Massenschlägerei – aber wie gesagt was mich nicht umbringt macht mich nur noch stärker. Am Mittwoch Abend habe ich mich dann schon richtig gut gefühlt und bin top motiviert schlafen gegangen und hab eigentlich gedacht, dass jetzt nichts mehr schief gehen kann – leider nur bin Donnertag früh. Schon in der Nacht habe ich bei jeder Bewegung ein richtiges Stecken unter dem rechten Schulterblatt verspürt. Als ich in der Früh aufstand konnte ich mich dann vor lauter Schmerzen kaum noch bewegen – ich schaffte es noch nicht einmal mir die Socken anzuziehen. Also auf den schnellsten Weg zu Kathi, der besten Physioterapeutin von da bis Las Vegas und retour. Sie konnte mich soweit wieder herstellen und mit den lustigen bunten Tapes verzieren, sodass ich mich nun wieder Bewegen kann, doch leider Zwickt es mich noch immer ein wenig. Ich bin schon absolut gespannt auf das Rennen, denn mehr schief gehen kann eigentlich eh nicht mehr und in Ziel muss ich nun auch kommen – da der Herr Gemeinderat eine beträchtliche Summe auf mich gesetzt hat.
Freitag, 24. Juni 2011
Crash - Bumm -Bang
Der Gestrige Feiertag begann mit einer morgendlichen Schwimmeinheit bevor es für mich hieß, noch einige Kilometer mit Zenzi zu absolvieren. Am Plan die Ironmanrunde, die ich ja eigentlich schon blind fahren können müsste. Doch wenn man ein und die Selbe Strecke sehr oft fährt, wird man mit der Zeit unaufmerksam und selbstsicher. Auf der Süduferstrasse hab ich in der Zeitfahrposition ein Schlagloch erwischt und so durfte ich nur 10 Tage vor dem Ironman die Südüferstrasse aufwischen. Mit voller Wucht knallte ich zu Boden und sah auch schon die Sterne. Nach einigen Sekunden bin ich aber schon wieder aufgesprungen und war froh dass ich alles bewegen konnte und mir soweit nicht viel passiert ist. Der Helm ist an fünf Stellen gebrochen und demensprechen fühlte sich auch mein Kopf an.
Bis auf einige Schürfwunden, Prellungen und einem leichtem Schleudertrauma ist mir nichts weiteres passiert und wenn man sich den Helm anschaut ist dass fast nicht zu glauben. Ein guter Helm ist halt schon sein Geld wert – mein geliebter rosa Girohelm war auf jeden Fall jeden Euro wert – nur muss ich ihn jetzt leider zu Grabe tragen. Zenzi hat leider auch eine etwas gröbere Fraktur erlitten. Der Carbonlenker hat den Sturz leider nicht überlebt und so muss Zenzi nun auf eine Transplantation warten, damit sie einen neuen Spenderlenker bekommt. Sie sollte aber am Sonntag wieder vom Krankenhaus entlassen werden, sodass noch eine Rapidreha vor dem Ironman möglich ist. Ich Hoffe dass die Nacken, Schulter und Hüftschmerzen vom Aufprall in den nächsten Tagen abklingen und somit einem Start beim Ironman nichts im Wege steht. Auf jeden Fall hab ich bei diesem Sturz wirlich einen Schutzengel gehabt und bin echt froh dass mir nicht viel passiert ist.
Bis auf einige Schürfwunden, Prellungen und einem leichtem Schleudertrauma ist mir nichts weiteres passiert und wenn man sich den Helm anschaut ist dass fast nicht zu glauben. Ein guter Helm ist halt schon sein Geld wert – mein geliebter rosa Girohelm war auf jeden Fall jeden Euro wert – nur muss ich ihn jetzt leider zu Grabe tragen. Zenzi hat leider auch eine etwas gröbere Fraktur erlitten. Der Carbonlenker hat den Sturz leider nicht überlebt und so muss Zenzi nun auf eine Transplantation warten, damit sie einen neuen Spenderlenker bekommt. Sie sollte aber am Sonntag wieder vom Krankenhaus entlassen werden, sodass noch eine Rapidreha vor dem Ironman möglich ist. Ich Hoffe dass die Nacken, Schulter und Hüftschmerzen vom Aufprall in den nächsten Tagen abklingen und somit einem Start beim Ironman nichts im Wege steht. Auf jeden Fall hab ich bei diesem Sturz wirlich einen Schutzengel gehabt und bin echt froh dass mir nicht viel passiert ist.
Samstag, 18. Juni 2011
Triathlon like Roy Black
Heute fand wohl eine der schönsten Triathlons statt. Vor der Kulisse des Schlosshotels Velden in Mitten des Herzens der Touristikmetropole Kärntens fanden sich rund 300 Triathleten ein, um 750m vom Traumschiff quer über den wunderbaren blauen Wörthersee zum öffentlichen Strandbad der Gemeinde Velden und weiter zum Kurpark zu ihren schon scharrenden Ponys zu schwimmen. Weiter ging es für die Triathleten auf ihren Ponys über den 21 Kilometer langen Parcours, bevor sich die Triathleten ihre Laufschuhe über ihre Hufe ziehen mussten um die 5 Kilometer lange Speedlaufstrecke auf dem schnellsten Weg zu absolvieren. Und klein Constance war natürlich wieder mitten im Getümmel. Als letzter Wettkampf vor dem Ironman am 3. Juli lautete für mich das Tagesmotto „schau ma amol“. Und geschaut hab ich – und wie. Endlich hab ich im Wasser wieder ein wenig Gefühl gehabt und bin echt passabel geschwommen, am Rad hab ich zur Kenntnis nehmen müssen dass 21 Kilometer Windschatten recht anspruchsvoll sind, wo mir die Übung absolut fehlt bzw. Igor einfach bei seinem allerersten Rennen viel zu aufgeregt war ;). Doch dann kam das Laufen und dass ich in meinem Leben noch einmal bei den Frauen Tagesbestzeit bei einem Triathlon im Laufen aufstelle, dass war dann das absolute Highlight für mich. Als zweite Frau durfte ich vor dem tosenden Publikum im wunderschönen Velden einlaufen und habe dafür ausreichend Proviant für die nächsten Tage geerntet. Von jetzt an läuft der Count Down – 15teen days to go.
Sonntag, 12. Juni 2011
Auf der Suche nach Marino
Eine sehr trainingsintensive Woche liegt hinter mir. Fast jeden Tag habe ich meinen Körper auf dem Rad quer durch Kärnten gejagt, was am Freitag mit einer 210 Kilometer Ausfahrt seinen Höhepunkt erreicht hat. Gestern fand das alljährliche Ironman Kick Off Meeting im Wahaha in Feistritz/Rosental statt. Mit von der Partie der mittlerweile 5fach Ironman Austria Sieger Marino Vanhonaker, sowie TV Sternchen Christian Clerici und klein Constance wieder einmal mitten drinnen. Marino kennt zwar nicht mich- dafür aber umso besser mein Rennrad Igor. Bei der Ausfahrt fragte er mich, ob er mich tags zuvor am Rupertiberg mit dem Rad überholt hat, denn ihm sind die rosa Felgen von Igor sehr aufgefallen – und es war auch so. Die heurige Ausfahrt mit Marino gestaltete sich etwas zügiger als die im letzten Jahr, sodass ich schon einiges zu tun gehabt habe damit mich die Jungs nicht stehen gelassen haben.
Nach 105 Kilometer im teilweise zügigen Tempo hieß es für mich dann noch einige Laufkilometer im noch zügigeren Tempo zu absolvieren. Meister Achim hatte schon die Befürchtung dass ich nach der Laufeinheit nicht mehr lache –doch da irrte er – ich bin noch immer am Lachen. Heute stand am Vormittag schwimmen mit dem besten Peugeothändler Didi Zirnig am Programm, bevor ich mich auf den Weg zum 51.5 Triathlon als Zuschauerin machte. Das Zuschauen machte natürlich wieder Lust auf Sport, sodass ich dann noch eine zügigere Runde laufen gegangen bin. Nächstes Wochenende werde ich mich wieder in das Kärntner Wettkampfgeschehen stürzen und werde als quasi letzte scharfe Einheit vor dem Ironman den Sprinttriathlon in Velden absolvieren.
Ein kurzes Video vom Ironman Kick Off ist auf Youtube oder auf meiner Facebookpinnwand zu finden:
http://www.youtube.com/user/thriathlonhase
Nach 105 Kilometer im teilweise zügigen Tempo hieß es für mich dann noch einige Laufkilometer im noch zügigeren Tempo zu absolvieren. Meister Achim hatte schon die Befürchtung dass ich nach der Laufeinheit nicht mehr lache –doch da irrte er – ich bin noch immer am Lachen. Heute stand am Vormittag schwimmen mit dem besten Peugeothändler Didi Zirnig am Programm, bevor ich mich auf den Weg zum 51.5 Triathlon als Zuschauerin machte. Das Zuschauen machte natürlich wieder Lust auf Sport, sodass ich dann noch eine zügigere Runde laufen gegangen bin. Nächstes Wochenende werde ich mich wieder in das Kärntner Wettkampfgeschehen stürzen und werde als quasi letzte scharfe Einheit vor dem Ironman den Sprinttriathlon in Velden absolvieren.
Ein kurzes Video vom Ironman Kick Off ist auf Youtube oder auf meiner Facebookpinnwand zu finden:
http://www.youtube.com/user/thriathlonhase
Sonntag, 5. Juni 2011
Escape from GTI Treffen Reifnitz
Ein erlesenes Grüppchen traf sich heute Vormittag beim Lendspitz um ein wenig GTI –Sightseeing auf dem Wasserweg zu betreiben.
Mit dem Auto fuhren wir nach Reifnitz um von dort aus zurück nach Klagenfurt zu schwimmen. Ganze 6 Kilometer Luftlinie Schwimmweg standen vor uns.
Voller Tatendrang zogen wir unsere Ganzkörperkondome über und stürzten uns in die Fluten.Begleitet wurden wir vom schnellsten Wasserretter im Ruderbott Nr. 1 - Mr. Baywatsch Kurt Göschler. Das Wasserrettungsboot machte den GTIs aufgrund seiner natürlichen Tieferlegung richtig Konkurrenz und schaute richtig schnittig aus. Nach ca. 2,5 Kilometer erreichten wir die erste mobile Labestation, bei der wir uns ein wenig stärkten. Da die Labestation leider keinen Prosecco aufzuwarten hatte, beschlossen wir rasch weiter zu schwimmen. Die restlichen 3,5 Kilometer schwammen wir in einem Zug bis zum Lendspitz wo wir aus dem Wasser stürmten und uns auf die Suche nach Essen und Trinken machten- was wir schlussendlich in Viktring mehr als ausreichend gefunden haben. Bei leckeren Nudeln in allen Variationen und einem edlem Tropfen ließen wir den Tag ausklingen und waren richtig stolz auf uns, dass wir diese doch nicht so kurze Strecke schwimmend zurück gelegt haben.Danke an dieser Stelle an die Österreichische Wasserrettung die uns das Ruderboot zur Verfügung gestellt haben und uns immer wieder Geleitschutz gegeben haben. Kurt Göschler der die mobile Labestation managte und das Ruderboot steuerte und der Familie Grilz, hier insbesondere Uschi die uns nach dem Schwimmen wirklich kulinarisch verwöhnt hat.
Mit dem Auto fuhren wir nach Reifnitz um von dort aus zurück nach Klagenfurt zu schwimmen. Ganze 6 Kilometer Luftlinie Schwimmweg standen vor uns.
Voller Tatendrang zogen wir unsere Ganzkörperkondome über und stürzten uns in die Fluten.Begleitet wurden wir vom schnellsten Wasserretter im Ruderbott Nr. 1 - Mr. Baywatsch Kurt Göschler. Das Wasserrettungsboot machte den GTIs aufgrund seiner natürlichen Tieferlegung richtig Konkurrenz und schaute richtig schnittig aus. Nach ca. 2,5 Kilometer erreichten wir die erste mobile Labestation, bei der wir uns ein wenig stärkten. Da die Labestation leider keinen Prosecco aufzuwarten hatte, beschlossen wir rasch weiter zu schwimmen. Die restlichen 3,5 Kilometer schwammen wir in einem Zug bis zum Lendspitz wo wir aus dem Wasser stürmten und uns auf die Suche nach Essen und Trinken machten- was wir schlussendlich in Viktring mehr als ausreichend gefunden haben. Bei leckeren Nudeln in allen Variationen und einem edlem Tropfen ließen wir den Tag ausklingen und waren richtig stolz auf uns, dass wir diese doch nicht so kurze Strecke schwimmend zurück gelegt haben.Danke an dieser Stelle an die Österreichische Wasserrettung die uns das Ruderboot zur Verfügung gestellt haben und uns immer wieder Geleitschutz gegeben haben. Kurt Göschler der die mobile Labestation managte und das Ruderboot steuerte und der Familie Grilz, hier insbesondere Uschi die uns nach dem Schwimmen wirklich kulinarisch verwöhnt hat.
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